Hochtechnisierte Industrieanlagen strotzen oftmals nur so vor Komplexität. Ausgefeilte Maschinen, digitale Prozesse und viele Rädchen, die reibungslos ineinander greifen müssen – darauf kommt es im Alltag vieler Unternehmen an.
Starke Konstruktionen für starke Anlagen
Damit dies alles so reibungslos funktioniert, braucht es im Vorfeld die passenden baulichen Rahmenbedingungen. Das tragende Gerüst, die physische Grundlage, auf der Industrieanlagen aufgebaut oder in die sie integriert werden. Ein eigener Bereich des Stahlbaus: der Anlagenstahlbau.
Was Anlagenstahlbau ausmacht
Gefragt sind präzise geplante Stahlkonstruktionen, die passgenau auf die jeweiligen technischen und räumlichen Erfordernisse zugeschnitten sind. So gibt die Konstruktion dann der jeweiligen Industrieanlage ihren tragenden Rahmen. Von Traggerüsten über Unterkonstruktionen, Bühnen und Podeste bis hin zu Ein- und Umhausungen, Laufwegen oder Treppentürmen.
So komplex wie die Anlagen selbst ist oftmals auch der dafür benötigte Anlagenstahlbau, denn er sorgt überhaupt erst dafür, dass die technische Anlage installiert und betrieben werden kann.
Als Stahlbauer mit über 100 Jahren Erfahrung fühlen wir uns in diesem Segment pudelwohl – und haben schon unterschiedlichste Projekte realisiert. Von Heizkraftwerken über Feuerbeschichtungsanlagen bis hin zu Lageranlagen und so spannenden Dingen wie Schnitzelpressen.
Unsere Leistungen umfassen Planung, Fertigung und Montage der Stahlkonstruktionen. Und wie immer bei unseren Bauprojekten gilt: Je komplexer, desto lieber.
Baustelle am Abgrund: Ein Projektbeispiel
Für einen Hersteller und Abfüller von Kalkprodukten haben wir einen Produktions- und Lagerkomplex auf kleinstem Raum realisiert. Direkt am Steinbruch – und bei laufendem Betrieb. Die Herausforderungen waren entsprechend groß. Vor allem der Bau auf der fast schon ausgereizten Fläche nahe der Abbruchkante des Steinbruchs war logistisch fordernd. Eigens dafür wurde eine Schwerlast-Umfahrung auf Stützen errichtet.
Entstanden ist dann unter anderem ein Siloturm: ein 20 Meter hohes Prozessgebäude mit vier Zwischenebenen und einer Betondecke auf 20 Metern, inklusive Fassade mit Außentreppen, Lichtbändern, Türen und Lüftungsdurchlässen. Oben auf und in die Betondecke eingelassen wurden dann bauseits zehn ca. 20 Meter hohe Silos.
Warum Anlagenstahlbau mehr kann
Projekte wie dieses sind ein Paradebeispiel für das, was Anlagenstahlbau leisten kann und soll. Dabei profitieren sie – vielleicht sogar noch einmal mehr als klassische Stahlhochbauprojekte – von der industriellen Vorfertigung sowie der Just-in-time-Montage, wenn möglich sogar im laufenden Betrieb.
Zusammenfassend könnte man sagen: Anlagenstahlbau ist Stahlbau „at its best“.
Weitere Einblicke zu unseren Projekten gibt es auch in unserem Newsletter: C + P T[r]agwerk.




