Azubi-Interview.

Vier Fragen an Eric Eppendorfer, Azubi Konstruktionsmechaniker

An unserem Fertigungsstandort in Freiberg absolviert Eric Eppendorfer seine Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker. Im Interview berichtet er von seinem Weg vom Klassenzimmer in die weitläufige Fertigungshalle.


Warum hast Du Dich für eine Ausbildung als Konstruktionsmechaniker entschieden?

„Große Bauwerke und riesige Stahlkonstruktionen sind einfach beeindruckend. Außerdem interessiere ich mich sehr für Technik und Handwerk. Ein Bürojob wäre überhaupt nicht mein Ding! Ich muss abends sehen, was ich tagsüber geleistet habe. Am Ende soll ein fertiges, greifbares Produkt stehen."


Wie lief Dein Einstieg in die Ausbildung ab?

„Im ersten halben Jahr war ich zur theoretischen Ausbildung in der Berufsschule und zur praktischen Ausbildung bei SAXONIA-BILDUNG. Dort machte ich eine Metallausbildung und lernte Bohren, Kanten, Feilen und Brennschneiden sowie Lichtbogenhandschweißen und Gasschweißen. Danach ging es dann weiter in den Ausbildungsbetrieb. Ich arbeite ganz normal im Team mit und gehe parallel natürlich weiter in die Berufsschule."


Was gefällt Dir an diesem Beruf besonders?

„Schweißen macht richtig viel Spaß! Aber eigentlich ist alles super: die Arbeit ist abwechslungsreich und ich lerne viel von meinen Kollegen. Als Konstruktionsmechaniker sind Kopf und Körper gefragt. Wir lernen, technische Zeichnungen zu lesen, zu verstehen und umzusetzen. Aber man braucht auch Muskelkraft – schwere Maschinen dürfen einen nicht abschrecken."


Welche Tipps würdest Du denen geben, die gerade auf Ausbildungssuche sind?

„Traut Euch! Konstruktionsmechaniker ist jetzt vielleicht nicht der Berufswunsch, den man direkt als erstes im Kopf hat. Aber ich kann nur sagen: riesige Stahlträger und große Bauwerke sind wirklich cool und faszinierend. Der Job ist abwechslungsreich und es macht einen stolz, wenn man sagen kann: An diesem Gebäude habe ich mitgebaut! Und falls Ihr erstmal in den Beruf reinschnuppern wollt, fragt einfach im Betrieb nach, ob vielleicht ein Praktikum möglich ist."